Ab 2029 nur noch 47 Tage: So bereitest du dich auf kürzere Zertifikatslaufzeiten vor

Die Laufzeiten von TLS-/SSL-Zertifikaten werden schrittweise verkürzt. Wir zeigen, was sich ändert und worauf Unternehmen jetzt achten sollten.
Die Laufzeiten von TLS-/SSL-Zertifikaten werden schrittweise verkürzt. Wir zeigen, was sich ändert und worauf Unternehmen jetzt achten sollten.

Die maximale Laufzeit von TLS/SSL-Zertifikaten wird in den kommenden Jahren schrittweise verkürzt. Was zunächst nach einer kleinen Anpassung klingt, hat in der Praxis deutliche Auswirkungen auf den Betrieb von Websites, Anwendungen und IT-Infrastrukturen.

Spätestens ab 2029 sind Zertifikate nur noch maximal 47 Tage gültig. Wer Zertifikate heute noch manuell verwaltet, wird seine Prozesse deshalb überdenken müssen.

Der Fahrplan im Überblick

Die maximale Gültigkeitsdauer entwickelt sich wie folgt:

Übersicht der künftigen Laufzeiten von TLS-/SSL-Zertifikaten: bis 15.03.2026 maximal 398 Tage, ab 15.03.2026 200 Tage, ab 15.03.2027 100 Tage und ab 15.03.2029 nur noch 47 Tage.
Der Zeitplan im Überblick: Bis 2029 sinkt die maximale Laufzeit von TLS-/SSL-Zertifikaten von 398 auf 47 Tage.

Damit verkürzt sich die Laufzeit innerhalb weniger Jahre von rund einem Jahr auf nur noch etwa anderthalb Monate.

Was bedeutet das für Unternehmen?

Kürzere Zertifikatslaufzeiten erhöhen die Sicherheit, da kryptografische Schlüssel häufiger erneuert werden und kompromittierte oder veraltete Zertifikate schneller ersetzt werden.

Gleichzeitig steigt jedoch der organisatorische Aufwand. Zertifikate müssen deutlich häufiger ausgestellt, verlängert und auf den betroffenen Systemen bereitgestellt werden.

Wer diese Aufgaben weiterhin manuell erledigt, steht vor mehreren Herausforderungen:

  • Mehrfache Zertifikatserneuerungen pro Jahr
  • Höherer administrativer Aufwand
  • Erhöhtes Risiko abgelaufener Zertifikate
  • Mögliche Ausfälle von Websites, APIs oder Anwendungen durch vergessene Verlängerungen

Gerade in Umgebungen mit mehreren Domains oder Servern wird eine manuelle Verwaltung schnell unübersichtlich.

Die Lösung: Zertifikatsmanagement automatisieren

Die gute Nachricht: Dieser Mehraufwand lässt sich nahezu vollständig automatisieren.

Die Lösung: Automatisches Deployment deiner TLS/SSL-Zertifikate

Mit creoline lässt sich das Zertifikatsmanagement einfach automatisieren.

Zu unseren Servern

Mit einem automatisierten Zertifikatsmanagement werden TLS/SSL-Zertifikate selbstständig ausgestellt, rechtzeitig verlängert und direkt auf den entsprechenden Systemen ausgerollt. Das reduziert den administrativen Aufwand erheblich und minimiert das Risiko abgelaufener Zertifikate.

Unsere Lösung unterstützt unter anderem die automatische Integration in:

  • NGINX
  • Plesk
  • HAProxy

So bleiben deine Dienste jederzeit mit gültigen Zertifikaten abgesichert.

Fazit

Die Verkürzung der Zertifikatslaufzeiten ist bereits beschlossen und wird schrittweise umgesetzt. Unternehmen sollten die verbleibende Zeit nutzen, um ihre Prozesse frühzeitig auf Automatisierung umzustellen.

Wer heute auf ein automatisiertes Zertifikatsmanagement setzt, spart künftig Zeit, reduziert Fehlerquellen und stellt sicher, dass Anwendungen und Websites dauerhaft zuverlässig abgesichert sind.